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Engelkontakt : Wie du wirklich beginnst, mit deinem Schutzengel zu sprechen

🧘 Übungs-Anleitung

Engelkontakt: Wie du wirklich beginnst, mit deinem Schutzengel zu sprechen

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55 Engel für dein Leben *

Ich konnte nicht schlafen.

Drei Uhr morgens, das Zimmer war dunkel, und in mir drehte sich ein Gedanke im Kreis, der keinen Ausgang fand. Irgendwann, halb aus Erschöpfung, halb aus Verzweiflung, habe ich nicht gebetet im klassischen Sinn, sondern einfach laut in die Stille gesprochen: „Wenn da jemand ist, der mir zuhört — bitte zeig dir mir.“ Nichts Dramatisches geschah. Kein Licht, keine Stimme. Aber etwas in meiner Brust wurde leichter, als hätte sich eine Faust gelöst, die ich gar nicht bemerkt hatte. Das war mein erster bewusster Engelkontakt, auch wenn ich damals nicht wusste, wie ich das nennen sollte.

Wenn du diesen Artikel liest, kennst du dieses Gefühl vielleicht: die Sehnsucht, nicht allein zu sein mit dem, was in dir vorgeht. Die Frage, ob es „normal“ ist, mit Engeln sprechen zu wollen. Die Unsicherheit, ob du es überhaupt „richtig“ machst. Genau diese Fragen begegnen mir seit über 30 Jahren in meiner Arbeit als spirituelle Begleiterin — und ich möchte dir heute eine ehrliche, konkrete Anleitung geben, wie du selbst die Verbindung zu deinem Schutzengel aufbauen kannst. Ohne Mystifizierung, ohne Druck, dafür mit echten Schritten, die du heute Abend schon ausprobieren kannst.

💫 Die eine Einsicht, die ich dir mitgeben möchte: Engelkontakt ist kein spektakuläres Ereignis, das dir „passiert“ — es ist eine Praxis des Zuhörens, die du Schritt für Schritt einübst, so wie du eine neue Sprache lernst. Du musst nicht „auserwählt“ sein, um sie zu sprechen. Du musst nur anfangen.

Was diese Übung bewirkt — und für wen sie geeignet ist

Die Übung, die ich dir gleich zeige, schafft einen ruhigen, geschützten Raum, in dem du innere Eindrücke, Bilder oder Gefühle bewusster wahrnehmen kannst. Manche Menschen erleben dabei ein Gefühl von Wärme oder Geborgenheit, andere bekommen ein Wort oder Bild im Kopf, wieder andere spüren erst einmal: nichts Besonderes — und das ist genauso in Ordnung. Geeignet ist diese Praxis für jede Frau, die sich nach mehr innerer Verbindung sehnt, egal ob du schon spirituelle Erfahrung hast oder heute zum ersten Mal davon liest. Nicht geeignet ist sie als Ersatz für medizinische oder therapeutische Hilfe, dazu komme ich am Ende noch einmal ausführlich.

Dein Engel Freebie 🪽

Bevor wir in die Übung einsteigen: Ich habe eine kleine Engelkarte des Tages und ein allgemeines Channeling für dich vorbereitet, dazu einen Tipp, wie du deine eigene Engelarbeit vertiefst. Die geführte Atemübung, die du gleich unten liest, findest du dort noch einmal als Begleitmaterial.

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Vorbereitung: Ort, Zeit, Material, Mindset

Ort: Ein Platz, an dem du für 10–15 Minuten ungestört bist. Bei mir ist das oft die Ecke neben meinem Fenster, abends, wenn die Wohnung still wird.

Zeit: Am Anfang hilft eine feste Tageszeit, damit dein Körper die Übung mit Ruhe verknüpft. Viele meiner Klientinnen wählen den frühen Morgen oder kurz vor dem Schlafen.

Material: Eine Kerze (oder, wenn das nicht möglich ist, einfach eine kleine Lampe mit warmem Licht), ein Blatt Papier und ein Stift. Wer mag, legt sich einen Rosenquarz oder einen anderen Stein bereit, der sich für dich stimmig anfühlt — zwingend nötig ist das nicht.

Mindset: Komm ohne Erwartung. Nicht „es muss jetzt etwas passieren“, sondern „ich öffne mich für das, was kommen möchte“. Das ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied.

Die Übung: Verbindung zu deinem Schutzengel aufbauen

1. Ankommen. Setz dich aufrecht und bequem hin, beide Füße auf dem Boden. Schließe die Augen oder lass den Blick weich nach unten sinken. Spüre, wie dein Körper auf der Unterlage ruht.

2. Atem beruhigen. Atme viermal bewusst tief ein und beim Ausatmen länger aus, als du eingeatmet hast — etwa 4 Sekunden ein, 6 Sekunden aus. Diese Art der Atmung wirkt nachweislich beruhigend auf das Nervensystem und ist ein guter, geprüfter Einstieg, bevor du dich auf etwas Feineres einlässt.

3. Licht der Kerze betrachten. Öffne die Augen kurz und schau in die Flamme, falls du eine entzündet hast. Lass den Blick weich werden, ohne zu fixieren.

4. Innerlich ansprechen. Sprich in Gedanken oder leise mit eigenen Worten: „Ich öffne mich für die Verbindung zu meinem Schutzengel. Ich bin bereit zuzuhören.“ Es gibt keine „richtige“ Formulierung — bei mir war es ein einziger, ungeschliffener Satz mitten in der Nacht.

5. Warten und wahrnehmen. Bleib für 3–5 Minuten still sitzen. Achte auf alles, was auftaucht: ein Bild, ein Wort, eine Farbe, eine Körperempfindung, ein Name, der dir einfällt. Bewerte nichts, sammle nur.

6. Aufschreiben. Öffne die Augen und schreib sofort auf, was du wahrgenommen hast — auch wenn es dir unzusammenhängend erscheint. Oft ergibt sich der Sinn erst später, wenn du es noch einmal liest.

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Engelsrufer *

Häufige Erfahrungen — und was sie bedeuten können

„Ich habe gar nichts gespürt.“ Das ist außerordentlich häufig, besonders zu Beginn. Es bedeutet nicht, dass du es „falsch“ machst, sondern oft nur, dass dein Nervensystem noch lernt, sich zu entspannen. Bei mir hat es mehrere Versuche gebraucht, bis ich überhaupt etwas bewusst wahrgenommen habe.

„Mir kam plötzlich ein Bild oder ein Wort in den Kopf.“ Viele beschreiben genau das: ein einzelnes Wort, ein Name, eine Farbe. Das darf als kleiner Hinweis gesehen werden, ohne dass du sofort eine große Bedeutung daraus konstruieren musst.

„Ich musste plötzlich weinen.“ Das passiert, wenn sich emotionale Anspannung löst. Es ist kein Zeichen von etwas Negativem, sondern oft ein Zeichen von Erleichterung.

Variationen für Anfängerinnen und Fortgeschrittene

Für Anfängerinnen: Beschränke dich in den ersten Wochen auf 5 Minuten Stille und eine einzige, einfache Frage, zum Beispiel: „Was möchtest du mir heute zeigen?“ Weniger ist hier mehr.

Für Fortgeschrittene: Du kannst die Übung um eine konkrete Frage zu einer Lebenssituation erweitern oder im Anschluss eine kurze Engelchanneling-Sitzung einbauen, bei der du dir Zeit nimmst, eine längere innere Botschaft aufzuschreiben, statt nur einzelne Eindrücke zu sammeln. Manche meiner Klientinnen führen inzwischen ein eigenes „Engel-Journal“, in dem sie ihre Eindrücke über Wochen sammeln und Muster erkennen.

Wie oft und wann üben

Aus meiner Erfahrung wirkt regelmäßige, kurze Praxis stärker als seltene, lange Sitzungen. Drei- bis viermal pro Woche für 10–15 Minuten reicht völlig aus, um eine vertraute Verbindung aufzubauen. Manche spüren schon nach wenigen Tagen erste feine Eindrücke, bei anderen dauert es Wochen — beides ist normal, denn jede Verbindung wächst in ihrem eigenen Tempo.

Häufige Fehler beim Engelkontakt

→ Zu hohe Erwartung an das erste Mal — das blockiert eher, als dass es öffnet.

→ Ständiges Bewerten während der Übung, statt einfach wahrzunehmen.

→ Die Übung als Druckmittel benutzen („es muss jetzt funktionieren“) statt als ruhigen Raum.

Meine Empfehlungen, wenn du tiefer einsteigen möchtest

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Dein Schutzengel – Verbindung & Kommunikation

Dieses Format begleitet dich genau bei dem ersten Schritt, den ich oben beschrieben habe — nur ausführlicher und mit zusätzlicher Anleitung. Ich empfehle es vor allem Frauen, die gerne mit etwas mehr Struktur starten, statt komplett allein zu üben. Ehrlich gesagt: Wenn du bereits eine eigene feste Meditationspraxis hast, brauchst du es nicht unbedingt, dann reicht die Anleitung oben völlig.

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🌸 7 Tage Engelbegleitung – persönliche Führung durch die Engel

Für alle, denen eine einmalige Übung zu wenig Halt gibt, ist diese 7-tägige Begleitung ein guter nächster Schritt. Sie nimmt dich an die Hand, ohne dir alles vorzuschreiben, und gibt dir jeden Tag einen kleinen, konkreten Impuls. Der ehrliche Nachteil: Sie braucht etwas Zeit am Stück, was im stressigen Alltag nicht immer leicht einzubauen ist.

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🪽 Engelchanneling – Botschaft deiner Seele 🪽

Wenn du selbst gar nicht in Ruhe ankommst oder dir einfach eine persönliche, individuelle Botschaft wünschst, ist diese Channeling-Sitzung eine schöne Ergänzung zur eigenen Übung. Sie ersetzt nicht deine eigene Praxis, sondern kann sie vertiefen. Nachteil: Sie ersetzt natürlich nicht das Gefühl, die Verbindung selbst aufgebaut zu haben — das bleibt dein eigener Weg.

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DER ENGEKLKURS 

Spirit Light
Dein Engelkurs.*

Bevor du weiterliest 🪽

Falls du die Übung gleich heute Abend ausprobieren möchtest: In meinem Engel Freebie findest du eine begleitende Engelkarte des Tages und einen zusätzlichen Tipp, wie du die Verbindung über die Tage hinweg vertiefst.

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Häufig gestellte Fragen zum Engelkontakt

Wie lange muss ich üben, bis Engelkontakt „funktioniert“?

Das ist sehr unterschiedlich. Manche Frauen spüren schon nach wenigen Sitzungen erste feine Eindrücke, andere brauchen mehrere Wochen regelmäßiger Praxis. Wichtig ist, es nicht als Leistung zu betrachten, sondern als wachsende Vertrautheit.

Was, wenn ich während der Übung einfach nicht still werden kann?

Das ist normal, besonders am Anfang. Konzentriere dich dann erst einmal nur auf die Atemübung aus Schritt 2 und lass den Rest weg, bis sich dein Nervensystem beruhigt hat. Mit der Zeit wird die Stille leichter zugänglich.

Ist diese Übung auch für komplette Anfängerinnen geeignet?

Ja, ausdrücklich. Du brauchst keine Vorerfahrung mit Meditation oder Engelchanneling, um zu starten. Beginne einfach mit den fünf Minuten aus dem Anfängerinnen-Tipp.

Unterscheidet sich Engelchanneling von der Übung in diesem Artikel?

Die Übung hier ist ein erster, eigenständiger Schritt, den du allein machst. Engelchanneling im engeren Sinn bezeichnet meist eine geführte Sitzung, bei der eine erfahrene Person dir hilft, eine konkrete Botschaft zu empfangen und einzuordnen — eine schöne Ergänzung, aber kein notwendiger erster Schritt.

Iris Krietsch

Spirituelle Lehrerin und Autorin mit über 30 Jahren Erfahrung in Engelkontakt, Energiearbeit und Soul Coaching auf Mallorca. Licht, Liebe und Harmonie.

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